District so und so.
Einer der Filme, die mich dieses Kinojahr ohne Zweifel begeistert haben ist „District 9“. Die Landung Außerirdischer, und deren Internierung ist ja nicht wirklich etwas neues In Alien Nation und der darauf folgenden Serie hatten wir das ja schon.
Allerdings ist District 9 hier durchaus anders. Die „Shrimps“ sind anders, nicht kontrollierbar, Insektenähnliche Wesen bei denen man unweigerlich das Bedürfnis hat einfach nur drauf zu treten.
Nach dem Kurzfilm von Neil Blomkamp kam nun auch die Kinofassung. Mit einem Etat von 30 Millionen Dollar wurde das Thema auf die Kinoleinwand gehievt. Dabei angenehm politisch inkorrekt. Sich auch nicht davor zu scheuend Nigerianische Verbrecher als das zu zeigen was sie sind.
Der „alltägliche“ Rassismus der jedoch den Außerirdischen, abfällig Shrimps genannt entgegengebracht wird, ist wohl das eigentlich beabsichtigte. Durch Zufall wird ein Mensch in die Situation gebracht, seine Verbündete unter den eben verhassten Aliens suchen zu müssen.
Dabei entsteht eine Freundschaft. Alien und Mensch müssen sich nun helfen um zu überleben. Ich erspare mir hier, die komplette Geschichte noch einmal nachzuerzählen. Wen es interessiert kann den Links folgen.
Mich interessiert bei dieser Art Film vorwiegend die visuellen Effekte. Und da hat District 9 wirklich einiges zu bieten. Die Aliens, sind überwiegend Computer animiert, und das in erstaunlicher Qualität. Man merkt, dass der Regisseur es versteht CIG Effekte einzubinden.
Dadurch das Blomkamp weder Politisch Korrekt bleibt, noch mit dem ein oder anderen Splatter Effekt geizt kommt der Streifen schnell in die Pushen. Die Alien Waffen haben eine Explosiv durchschlagende Wirkung und erzeugen Wandanstriche auf ihre ganz eigene Art und Weise
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Wohltuend auch, dass keine bekannter Schauspieler zu sehen waren. Es wäre wirklich interessant noch einen zweiten Teil zu sehen zu bekommen.
Unter den visuellen Effekten, die sich nahtlos in den Film einfügen hat mir vor allem das Mutterschiff und der Kampfroboter gegen Ende gut gefallen. Ebenso, wie die nahezu perfekte Animation der „Shrimps“. Zudem eine stimmige Geschichte, die zu überzeugen vermag. Dabei aber keinen moralischen Zeigefinger hebt, oder gar Politisch Korrekt wirkt.
Mir geht es wenn ich über Filme schreibe im übrigen nicht um „Filmkritik“, die ist mir Furzegal. Sondern einfach nur darum meine Meinung zu einem Film zu schreiben. Was Pseudo- intellektuelle Film „Kritiker“ schreiben ist mir ziemlich wurscht. Wird auch sicherlich nicht dazu führen aufgrund ihres Geschreibsels in einen Film zu gehen oder nicht.
District 9 hat mir in seiner Art schlicht gut gefallen. Deshalb diese Zeilen
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Bleibt noch abzuwarten ob Cameron mit Avatar einen Streifen abliefert der die erwarteten Maßstäbe zu setzen vermag.