Auf Wiedersehen schnüff
9. Januar 2010So. Hier tut sich leider nix mehr. Bin umgezogen nach Blogger.com.
Wer dort natürlich schauen möchte kann dies gerne tun.
Der Lünk: Dat neue Fenrir Blog
So. Hier tut sich leider nix mehr. Bin umgezogen nach Blogger.com.
Wer dort natürlich schauen möchte kann dies gerne tun.
Der Lünk: Dat neue Fenrir Blog
Heute werden ja mal wieder die neusten Zahlen zum Thema Arbeitslosigkeit präsentiert. Vorsichtig geworden, leugnet die Regierung ja das erwartetet Ansteigen der Arbeitslosigkeit nicht mehr.
Zaghaft spricht man davon, dass der stärkste Einbruch in 2010 zu erwarten sei. Naturgemäß dürfte dabei auch das Milliardendefizit der Arbeitsagentur eine Rolle spielen. Dadurch lässt sich eben nicht mehr so ohne weitere das wahre Heer Arbeitsloser Menschen kaschieren.
Auch die üblichen Tricks, wie etwa das herausrechnen bestimmter Personengruppen aus der Statistik zieht nicht mehr wirklich. So macht Regierung halt eben das, dem sie nicht mehr ausweichen kann, sie gibt ein steigen der Erwerbslosenzahlen zu.
Wie schon unsere Bundesmerkel in ihrem Gequake zu Neujahr feststellte. Es kommen mal wieder harte Zeiten auf uns zu. Nein, natürlich nicht auf die besserverdienende Klientel. Schon gar nicht auf jene wenigen Prozent die im Luxus leben.
Nein, es wird jene treffen die ohnehin schon am Rand leben. Die Grenzen Europas fallen für Firmen. Das öffnet Lohndumping Tür und Tor. Mehr als es ohnehin jetzt schon der Fall ist.
Wenn dann im Mai, die Wahl von der Schwarz gelben Pest gewonnen wird, ist wohl die Bahn frei für weitere Sozialkürzungen. Das die Kommunen pleite, die Rentenversicherung am ende, die Wirtschaftkrise längst nicht vorbei ist, wen juckst. Bezahlen werden es ohnehin die Armen. Entweder durch ein höhere Mehrwertsteuer, durch immer geringer werdende Löhne oder gekürzte Sozialausgaben.
Alles in allem dürfte es ein Jahr der Schröpfungen werden. Geblendet durch vermeintliche Steuersenkungen wird Otto Normalschaf es fressen, wie immer wollig blöken und nicht merken wie es von jenen geplündert wird die ja nur unser bestes im Sinn haben. Versteht sich, dass dann dabei wieder auf jenen herumgetrampelt wird die am untersten Ende der sozialen Skala stehen. Wenn das mal gut geht
.
machen sich mehr Sorgen als Arme. Also wirklich! Ich bin entsetzt! Da sollte es doch eine humane (Er)- Lösung geben, für dieses Problem
.
Diesen Menschen muss man doch helfen, vorausgesetzt man sieht das Elend sehen in dem sie vegetieren.
mehr in diesem Artikel und Interview bei Spon.
Irgendwie war dieses Jahr etwas seltsam, in vielen belangen. Lust einen Rückblick zu machen habe ich nicht wirklich. Auch wenn ich mich sehr gerne an die erfolgreiche Ausstellung im Februar und anderes mehr erinnere.
Zusätzlich die Touren mit Kumpel Küperpunk. Der es ja immer wieder mal geschafft hat mich nach draußen zu kriegen. Das Knipsen hat mich immer noch. Auch wenn es mir ein erneuter massiver depressiver Schub etwas verleidet hat. Aber es sind trotzdem viele Interessante Bilder zustande gekommen. Thorsten hat mich mit dem Nachtfotografieren echt angesteckt.
Zugegebenerweise ist das Bloggen etwas in den Hintergrund getreten. Habe irgendwie nicht mehr die rechte Lust dazu. Mag sein, dass es sich wieder ändert. Aber die Einträge hier werden nicht mehr ganz so vielfältig und jeden Tag erfolgen. Zurzeit erfordert einfach anderes wichtigeres meine Aufmerksamkeit.
Ich wünsche allen noch vorbeischauenden Lesern eine guten Rutsch und ein neues schönes Jahr 2010.
unsere Kirchen. Die Bischöfe beklagen also den Leistungsdruck in unserer Gesellschaft. Seltsam nur, dass Kirche meist da ist wo auch das Kapital ist. Wo war denn der Aufschrei der Kirchen als es um Hartz IV ging. Oder besser, wo bleibt er? In diesem, so kalt gewordenen Land, geht es immer mehr Menschen schlechter.
Klar, es wird dadurch verdeckt das Tafeln und andere “Almosen” geber, die Menschen ruhig halten. Ein “noch” voller Bauch rebelliert natürlich noch nicht. Auch wenn er mit abgelaufenen Speisen gefüllt ist. Letztlich vermag all dies aber nicht zu verdecken, dass die globalisierte Welt auf die korrupte Manager, Bosse und deren politische Lakaien ja so stolz ist immer mehr Menschen straucheln läßt.
Immer mehr Verlierer des Systems werden offenbar. Reiche immer Reicher, Arme immer Ärmer. Die Kirche sollte einmal “konsequent” Stellung beziehen. Nicht immer ihre halbgaren und kaum ernstgemeinte Kritik zum besten geben. Was fehlt ist die Balance. Reiche können gerne reich bleiben. Aber es muss jenen am unteren Ende möglich sein ihr Leben Menschenwürdig zu leben. Ob nun mit einem gerechtem Lohn, oder mit Transferleistungen die es ermöglichen auch an der Gesellschaft am Leben teilhaben zu können.
Eben diese Balance geht immer mehr verloren. Das dies nicht gut sein kann fällt wohl auch so langsam den Kirchen auf. Obs was bringt?
Mehr in diesem Artikel bei SpOn.
Nun ja. Auch bei mir mal wieder an der Zeit allen meinen Lesern, den netten, lieben und auch jene Spamfreudigen Idioten dieser Zeit, die mich sicher auch im nächsten Jahr wieder mit dem ein oder anderen Kommentar beglücken werden zu danken und ein frohes friedvolles Weihnachtsfest zu wünschen. Man sieht, man liest sich
.
Ohne Unter oder Übertreibung kann man wohl sagen, dass Avatar einer der gewaltigsten Filme ist den ich je gesehen habe. Cameron überzeugt fast in jeder Beziehung. Es ist einfach ein stimmiger visuell, technisch wie auch darstellerisch überzeugender Streifen.
Das er dabei einen große Teil aus einem gewissen Ethno Gemurkse zieht kann man ihm dabei gnädigerweise vergeben.
Man könnte fast sagen John Bormanns “Smaragdwald” trifft auf „Der mit dem Wolf hoppelt“, „Herr der Ringe“, oder jene 80er Streifen, die das Leid diverser Urbevölkerungen beklagen.
Nicht das ich dagegen etwas hätte. Mir gefallen Filme dieser Art. Sprechen sie doch eine Form der Ehtik an, die mich selbst interessiert, zum überlegen bringt. Andererseits war es in der menschlichen Geschichte schon seit dem Neandertaler so, dass wenn eine Technisch und kulturell weiter entwickelte Gesellschaft auf eine schwächere traf, es in der Regel den Untergang der unterlegenen Kultur bedeutete.
Das kann man betrauern, oder auch als Schicksal begreifen. Schade dabei ist, das eine Kultur sich dabei stets als „überlegene“ betrachten muss, während die andere in ihrer Erscheinung und Lebensweise als minderwertig betrachtet wird. Nicht gesehen wird.
Aber zurück zu Avatar. Wie immer erspare ich mir, die Geschichte nach zu erzählen. Mir hat vor allem die überzeugende Gestaltung der 3D Welten gefallen. Schon allein als Künstler weiß ich was es für eine Arbeit bedeutet haben mochte diese Welt überzeugend im Rechner zu kreieren.
Hier leistet Cameron wohl Pionierarbeit der besonderen Sorte. Eine neue Welt, im zusammenspiel mit Darstellern und einer sehr glaubwürdigen Tricktechnik, die mittlerweile eine Qualität erreicht die sich durchaus sehen lassen kann. Die geniale Darstellung der Na´vi bringt es dann auch. Ebenso wie die Welt Pandoras und deren Bewohner, über die ich gerne mehr erfahren würde. Einzig die Direhorses fand ich etwas fade. Erinnern sie doch allzu sehr an indianische Ponys.
Naja. Jedenfalls sind die Ureinwohner, brav im Urwald lebend, dass Überzeugendste was ich je in Sachen Animation gesehen habe.
Die fiesen Kapitalisten bzw. bedauerlicherweise nur deren Lakaien kriegen in wuchtigen Actionsequenzen kräftig eines auf die Fresse. Das gefällt
. Könnte man sich auch in der Wirklichkeit so vorstellen.
Jenseits all dieser Bewertungen hat Cameron, wie ich finde, einen Film gemacht der mich mal wieder zu Staunen gebracht hat. Etwas anderes hatte ich von ihm auch kaum erwartet. So kann man sicherlich gespannt darauf sein, was von ihm noch folgen wird. Was Avatar an Impulsen einem Kino geben mag, dass seine Ideen längst auf dem Altar des Kapitals und Kommerzes geopfert hat.
Klar, ein Film muss auch Geld einspielen. Aber was über Jahre fehlte sind Visionen. Nicht nur was die Leinwand angeht. Cameron vermag hier zu inspirieren, und das ist gut so.
Alles in allem also ein Film der sich lohnt. Nach District 9 sicherlich ein weiteres Highlight in diesem eher bescheiden ausgefallenen Kinojahr.